Kaapse Klopse sind keine Fleischbällchen

Auf dem Vorplatz des Green Point Stadiums laufen allerlei Menschen mit farbenfrohen Kostümen und Musikinstrumenten in der Hand herum. Von drinnen ist Musik zu hören. Als ich vergangene Woche Samstag am Stadium vorbeigekommen bin, konnte ich dieses Schauspiel nicht ganz einordnen. „Kaapse Klopse sind keine Fleischbällchen“ weiterlesen

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Cineastisches Vergnügen

p1030320Für zwei Stunden in einem plüschigen Sessel versinken und in eine andere Welt und Zeit reisen…Wo geht das besser als im Kino! Am letzten Sonntag war ich im Labia Theatre, dem ältesten Arthousekino Südafrikas. Seit 1949 werden dort Filme gezeigt. Das holzvertäfelte Kinofoyer hat sich den Charme vergangener Zeiten bewahrt und stimmte mich schon bestens auf die Zeit, in der der Film spielte, ein… „Cineastisches Vergnügen“ weiterlesen

Vokabelheft

Ich kann es nicht lassen, über Sprache zu schreiben. Im Urlaub war ich im Mutterland der Xhosa und habe auch ein paar neue Floskeln isiXhosa aufgeschnappt. Von konversationssicher bin ich trotzdem noch weit entfernt. Im Alltag umgibt mich eher Englisch und obwohl ich meine ganze Schulzeit lang Englischunterricht hatte, habe ich in den letzten drei Monaten immer wieder kleine „Hä?“-Momente erlebt, denn auch Englisch hat in Südafrika einige Besonderheiten, die im Schuluterricht nicht vorkamen. Hier meine Top7-Spezialvokabeln: „Vokabelheft“ weiterlesen

Alles so leer hier…

In unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums klafft eine Lücke in der ansonsten dichten Bebauung. Darüber hinweg zu sehen ist ein Ding der Unmöglichkeit.Der Wind zaust durch das hochgewachsene Gras. Mittendrin steht wie hingeklotzt die Cape Town University of Technology, CPUT. Die beiden Kirchen und die Moschee sehen daneben etwas verloren aus.  Auf dem Straßenschild an der Ecke Keizersgracht und Tennant Street steht „District Six“. „Was hat es mit diesem Stadtviertel auf sich?“ frage ich mich jedes Mal, wenn ich mit dem Bus vorbei fahre. „Alles so leer hier…“ weiterlesen

Nebenberuf: Verkehrsmitteltesterin

Am einfachsten kommt man in Kapstadt sicherlich mit einem eigenen Auto von A nach B. Ich habe keins und meistens finde ich das auch in Ordnung so. Um zu dieser Einsicht zu kommen, habe ich mich in den letzten drei Monaten viele Varianten von öffentlichem Nahverkehr ausprobiert. Die Lage ist unübersichtlich. Immerhin so viel Licht habe ich schon ins Dunkel gebracht: „Nebenberuf: Verkehrsmitteltesterin“ weiterlesen

Reiseimpressionen

Das Gewimmel am Kapstädter Busbahnhof ist enorm. Reisende sitzen auf ihrem Gepäck, stehen an der Ticketkontrolle an oder kaufen schnell noch Proviant ein. Mittendrin stehe ich mit 2 Tickets nach Mthatha in der Hand und versuche, Angelika, meine Mitreisende, zu finden. Das gelingt mir erst, als sich die Wogen etwas geglättet haben und viele Leute schon im Bus sitzen. Wir sind in eine beliebte Richtung unterwegs. Viele schwarze Kapstädter stammen ursprünglich aus der Provinz Eastern Cape. Wer es sich leisten kann, besucht über Weihnachten die Familie dort und nimmt dafür auch die lange Fahrt im Fernbus auf sich. Die Fahrt nach Mthatha dauert 22 Stunden. „Reiseimpressionen“ weiterlesen